Im Jahr 2008 kam es nach Starkregen zu umfangreichen Überschwemmungen im gesamten Stadtgebiet Dortmund. Die Feuerwehr Dortmund war mehrere Tage im Einsatz um die Folgen des Starkregens zu beseitigen.

Als Folge aus diesen Ereignissen entwickelte die Feuerwehr Dortmund ein Hochwasserkonzept. In diesem Zuge wurden unter anderem zwei Hochleistungspumpen vom Typ „Börger“ und mehrere Geländefähige Fahrzeuge beschafft. Eine dieser Hochleitungspumpen ist dem Löschzug Kirchhörde zugeteilt worden.

Aufgrund der hohen Fördermenge ist die Hochleistungspumpe vorzugsweise dort einzusetzen wo viel Wasser gepumpt werden muss. Auf dem Anhänger findet sich ausschließlich feuerwehrtechnische Ausrüstung zum Ansaugen. Druckschläuche können in dem Umfang, wie sie benötigt werden, nicht mitgeführt werden. Alle benötigten Druckschläuche für den druckseitigen Betrieb werden im Löschfahrzeug Logistik (LF10) mitgeführt.

Aufgrund ihrer Bauart und Leistung findet man diese Hochleistungspumpe nicht bei sehr vielen Feuerwehren in Deutschland. Weshalb die Hochleistungspumpe oft auch aus Nachbarstädten und Kreisen angefordert wird. Ähnliche Pumpen hält nur das Technische Hilfwerk (THW) vor.

Ein Einsatz dieser Pumpe stellt einen nicht zu unterschätzenden logistischen Aufwand bzgl. des Wasser- und Schlauchmanagements an der Einsatzstelle.